Stromkosten sparen immer schwieriger! 

Liegt es am mangelndem Wettbewerb, dass die Preise explodieren? Viele Verbraucher sind derzeit verärgert. Die Ankündigungen der Energieversorger, ihre Energiepreise deutlich anzuheben, verunsichern sie. Nach Ansicht von Experten lassen sich Stromkosten in den privaten Haushalten kaum noch einsparen.

Mit modernen Photovoltaikanlagen können Sie jedoch selbst die "Zügel" in die Hand nehmen und gegensteuern!

Photovoltaik - Strom von der Sonne


Warum ist eine Photovoltaikanlage sinnvoll? 

Es gibt viele gute Gründe für den Bau einer Solaranlage.

Wenn Sie sich eine Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach installieren, erhöhen Sie damit den Anteil von Ökostrom an der insgesamt erzeugten Menge Strom.
Das kann dazu beitragen, dass ein Kohlekraftwerk abgeschaltet werden kann und sich somit der Ausstoß an CO2 in die Atmosphäre verringert, oder dass ein Atomkraftwerk stillgelegt werden kann und sich dadurch das Risiko eines GAUs (wie 1986 in Tschernobyl) verringert. (Von den Problemen der Zwischen- und Endlagerung und den Castortransporten ganz zu schweigen.)

Eine Photovoltaikanlage ist eine Investition in die Zukunft:

Sie werden aus einer Photovoltaikanlage keinen unmittelbaren Nutzen ziehen können. Den Strom, den sie erzeugt sollten sie ins Stromnetz einspeisen, um so die Anlage zu finanzieren. Die Förderung erhalten Sie für die nächsten 20 Jahre.  

Warum eine Photovoltaikanlage teuer ist, aber dennoch fast nichts kostet:

Eine Photovoltaikanlage kostet ja nach Größe zwischen 5.000 und 32.000 Euro. Für jede eingespeiste Kilowattstunde erhalten Sie die nächsten 20 Jahre 32,88 Eurocent(Stand 10/2010) von Ihrem lokalen Energieerzeuger ausbezahlt, je nach Anlagengröße jährlich zwischen 470 und 2900 Euro. Das hilft Ihnen, den Kredit (Zinsen und Tilgung) abzubezahlen. Die Mehrwertsteuer wird nach der Anmeldung der Anlage beim Stromversorger durch das Finazamt zurückerstattet. Die Anlagenkosten können Abgeschrieben werden, da Sie jetzt Stromverkäufer und "Unternehmer" sind. Bei einem Steuersatz von 30% bezahlt der Staat ihnen so 30% der Anlagenkosten.

Das bedeutet, daß Sie in etwa 10 Jahren über eine eigene, schuldenfreie Solaranlage verfügen. Selbst wenn Sie nach 20 Jahren keine 32,88 Eurocent je Kilowattstunde mehr bekommen, liefert die Anlage Strom zum Nulltarif.

Gegen Photovoltaik :

Die folgenden Behauptungen werden recht häufig als Gründe für die Ablehnung von Photovoltaik angegeben:

1. Behauptung: Photovoltaik ist zu teuer. Hinweis: Bei Anlagen die Solarstrom ins öffentliche Stromnetz einspeisen, liegen die tatsächlichen Investitionskosten erheblich unter den Anlagekosten. Die Anlage hat sich nach einer bestimmten Zeit durch Stromeinspeisung und gesetzlich vorgeschriebene Vergütungen zu Mindestpreisen quasi selbst finanziert. Die Zeit nach der sich die Anlage selbst finanziert hat, kann mit einer Kalkulationstabelle ermittelt werden. Entsprechende Tabellen finden sich im Internet.

2. Behauptung: Zur Herstellung der Solarzellen wird mehr Energie benötigt als die Solarzellen während ihrer Lebensdauer liefern können. Hinweis: Richtig ist, dass früher erheblich mehr energieintensiv hergestelltes Silizium zur Herstellung der Zellen eingesetzt wurde als heute. Durch die Herstellung von Solarzellen mit immer dünneren Siliziumscheiben kann man in Mitteleuropa davon ausgehen, dass heute hergestellte Solarzellen in den ersten 4 Jahren mehr Strom erzeugt haben, als bei Ihrer Herstellung benötigt wurde. Bei Garantiezeiten von 25 Jahren und einer durchschnittlich zu erwartenden Lebensdauer von über 30 Jahren kann diese Contra-Behauptung als nicht mehr zeitgemäß angesehen werden.

3. Behauptung: Der Einsatz von Photovoltaik erfordert die Verwendung von kurzlebigen, umweltschädlichen Hilfsaggregaten (z.B. Bleiakkus). Hinweis: Die Verwendung von kurzlebigen, umweltschädlichen Hilfsaggregaten betrifft nur sogenannte Inselsysteme (d.h. der Solarstrom wird nicht ins öffentliche Stromnetz eingespeist, sondern in Akkus gespeichert; der Wirkungsgrad von Inselsystemen ist durch die Akkus niedriger als bei Netzeinspeisesystemen). Bei den lukrativen Netzeinspeisesystemen werden keine umweltschädlichen und kurzlebigen Hilfsaggregate benötigt.

4. Behauptung: Eine Photovoltaikanlage produziert Elektrosmog. Hinweis: Bei Verwendung von Wechselrichtern mit Trafo wird 10 cm hinter den Modulen der baubiologische Richtwert unterschritten. Bei Einsatz von trafolosen Wechselrichtern werden die elektrischen und magnetischen Richtwerte nach einer Distanz von 1 m unterschritten.

5. Behauptung: Der Wirkungsgrad der Solarzellen ist zu gering. Hinweis: Für die Berechnung der Wirtschaftlichkeit von Anlagen spielt der Wirkungsgrad nur eine untergeordnete Rolle. Solarzellen mit dem höchsten Wirkungsgrad führen nicht zwangsläufig zur höchsten Rentabilität. Entscheidend ist das Verhältnis von Investitionskosten zu Stromertrag. Das Sonnenlicht wird von modernen Silizium Solarzellen zu ca. 15% in Strom umgewandelt.

6. Behauptung: Die Solarzellen altern und sie sind dann nach einer gewissen Zeit nicht mehr funktionsfähig. Hinweis: Solarzellen liefern mit zunehmendem Alter weniger Strom. Für Qualitätszellen geben Hersteller nach 20 Jahren noch eine Leistungsgarantie von 80% an. Die durchschnittliche Lebensdauer von kristallinen Solarzellen wird in Fachkreisen auf über 30 Jahre geschätzt.

Für Photovoltaik :

Die folgenden Behauptungen werden als Gründe für die Investition in Photovoltaikanlagen angegeben:

1. Behauptung: Mit Photovoltaik kann unter bestimmten Voraussetzungen sehr rentabel Strom ins öffentliche Netz eingespeist werden.

Hinweis: Die Rendite ist hauptsächlich von den tatsächlichen Investitionskosten, der Ausrichtung, möglichen Abschattungen und der Betriebsform (mit oder ohne Vorsteuerabzug) abhängig. Die Rendite kann sehr genau mit einer Kalkulationstabelle vorausberechnet werden. Entsprechende Kalkulationstabellen finden sich im Internet.

2. Behauptung: Die Einspeisung von Solarstrom in das öffentliche Netz erzeugt keinerlei Emissionen und ist ein hervorragendes Umweltinvestment.

Hinweis: Jede Photovoltaikanlage führt zu einer Verringerung des Ausstosses von Treibhausgasen durch die Einsparung von Kohle, Öl und Gas. Mit dem Umweltinvestment Photovoltaik lassen sich gesetzlich abgesicherte Renditen erwirtschaften.

3. Behauptung: Die Netzeinspeisung von Solarstrom erfolgt zuverlässig mit minimalem technischen und räumlichen Aufwand.

Hinweis: Ein zur Netzeinspeisung taugliches System besteht nur aus Solarzellen mit Halterungen, Kabel mit Steckern, Wechselrichter (dient zur Wandlung von Gleichstrom in Wechselstrom) und geeichtem Stromzähler (Akkus sind nicht erforderlich). Die Montage einer typischen Dachanlage kann innerhalb von ein bis zwei Tagen abgeschlossen werden.

4. Behauptung: Durch eine eigene Photovoltaikanlage kann man zukünftigen Strompreiserhöhungen gelassen entgegensehen.

Hinweis: Die erneuerbaren Energien gewinnen zunehmend an Bedeutung. Nach Ablauf der 20-jährigen Einspeisegarantie wird der Gesetzgeber mit großer Wahrscheinlichkeit Rahmenbedingungen festlegen, um das Potential der existierenden Netzeinspeisesysteme weiter zu nutzen. Als untere Grenze für die Einspeisevergütung wäre sicherlich der dann zu zahlende Stromverbrauchspreis denkbar. Bei einer langfristigen überdurchschnittlichen Steigerung des Strompreises gegenüber heute (durch die Verknappung von fossilen Energieträgern und dem Ausstieg aus der Kernspaltung ist damit zu rechnen), könnte der Photovoltaik Betreiber mit überdurchschnittlichen Mehreinnahmen rechnen.


Wetterinfos  für Betreiber von Solaranlagen

Warum sich eine Solaranlage lohnt...10 gute Gründe,jetzt in die Sonne zu investieren. Eine Solaranlage lohnt sich, weil sie:

1. die Umwelt schützt: Moderne Solartechnik wird in Deutschland unter höchsten Umweltstandards hergestellt. Eine heute installierte Solaranlage versorgt uns jahrzehntelang mit sauberer Sonnenenergie ohne Emissionen und ohne "Restrisiko". Professionelle Solartechnik besteht aus umweltverträglichen Materialien und ist leicht recycelbar. Solaranlagen sind also Technik, die dem Menschen dient.

2. die Rohstoffreserven schont: Fossile Rohstoffe sind eigentlich viel zu schade zum Verheizen. Jede Solaranlage spart wertvolles Mineralöl und Kohle für unsere nachfolgenden Generationen. Vererben wir unseren Kindern doch lieber eine saubere Umwelt und moderne Solaranlagen als leere Ölfelder und Kohlegruben.

3. Energie spart: Jede Solaranlage läßt uns "hautnah" erleben, wie kostbar Energie eigentlich ist und wie sparsam wir damit umgehen sollten. Wer selber Energie vom Hausdach erntet, bekommt ein ganz neues Bewußtsein für den eigenen Energiekonsum und geht viel sorgfältiger mit Energie um. Dieser Lerneffekt macht sich dann häufig auch beim Stromverbrauch, beim Heizen und Autofahren positiv bemerkbar.

4. das Klima doppelt schützt: Sonnenenergie spart fossile Energiequellen und verhindert so den Ausstoß des Treibhausgases (CO2). Darüberhinaus sparen die Nutzer von Solaranlagen häufig noch mehr Energie, weil sie mit Heizöl, Strom und Benzin viel bewußter umgehen. Außerdem ist jede Solaranlage ein wirksamer Werbeträger für erneuerbare Energien und regt die Nachbarn zum Nachahmen an.

5. die Lebensqualität steigert: Stellen Sie sich vor, Sie stehen unter der Dusche und genießen "hautnah" Wärme von der Sonne. Oder Sie kühlen Ihre Sommerdrinks mit Solarstrom vom eigenen Dach. Können Sie erahnen, was vorbildliche Solaranlagenbetreiber damit meinen, wenn sie sagen, die Solaranlage würde ihnen viel Spaß und Lebensfreude bereiten? Vielleicht ist es auch einfach das gute Gewissen, Energie zu nutzen, ohne anderen Menschen zu schaden.

6. Arbeitsplätze schafft: Wer Sonnenenergie erntet, braucht dazu moderne Technik, fachkundige Beratung und zuverlässigen Service. Allein für den neuen Wirtschaftszweig "Solarwirtschaft" werden in den nächsten Jahren mehrere Hunderttausend qualifizierte Arbeitskräfte gebraucht. Jede neue Solaranlage trägt zur Entwicklung dieser neuen lebensfreundlichen Branche bei.

7. die regionale Wirtschaft fördert: Solarenergie wird dezentral vor Ort geerntet. So liegt es nahe, die Technik im Inland zu produzieren und örtliche Handwerker und Fachleute mit Planung, Montage und Service zu beauftragen. Weniger Energie-Zentralismus führt auch zu weniger Energieverschwendung, weniger Tankerkatastrophen und dafür mehr Energievernunft.

8. Verantwortung vermittelt und Macht dezentralisiert: Wissen Sie, woher das Benzin für Ihr Auto stammt oder welches Atomkraftwerk gerade den Strom für Ihren Elektroherd produziert? Haben Sie sich schon einmal gefragt, wieviele tausend Kilometer das Gas zu Ihrem Heizkessel zurücklegte? Wenn Sie mit Sonnenwärme duschen, wissen Sie genau, daß die Energie vom Kraftwerk Sonne ohnehin auf Ihrem Dach gelandet wäre. Damit sind Sie auch ein Stück unabhängiger von den großen Energiekonzernen.

9. Sicherheit gibt: Die sicherste Energiequelle ist immer noch die, welche Ihnen niemand wegnehmen kann. Versorgungsengpässe sind von der Sonne erst in etwa 5 Milliarden Jahren zu erwarten. Wer kann Ihnen wohl eine vergleichbare Garantie geben?

10. zum Frieden beiträgt: Die Sonne macht keinen Unterschied zwischen Nord und Süd, arm und reich oder schwarz und weiß. Viele Kriege entstanden nur aus dem Kampf um Öl, Uran,Gas und Kohle. Die einzige demokratische Energiequelle ist die Sonne!

Anstrengungen zur Reduzierung des Ressourcenverbrauchs und zur Umstellung der Energieerzeugung, hin zu regenerativen Energien, tragen höchst effektiv zur Sicherung des globalen Friedens bei!

Kurzform: "Krieg um Öl oder Frieden durch Sonne?" (Franz Alt) 

 


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letzte Änderung: 27.10.2011

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